Anleitung
AlpenBlick 3D zeigt die Wolken des Wettermodells dort, wo sie wirklich liegen — als räumliches Volumen über dem echten Gelände. Damit lässt sich beantworten, was kein Wettersymbol beantwortet: Steht mein Gipfel morgen früh über dem Nebel? Wann trifft die erste Sonne den Grat? Wie weit reicht die Sicht?
In einer Minute loslegen
- Punkt wählen. Auf die Karte klicken. Liegt ein benannter Gipfel in der Nähe, übernimmt AlpenBlick dessen Namen und Höhe. Alles im Gipfelfenster rechts bezieht sich auf diesen Punkt.
- Karte kippen. Rechte Maustaste ziehen, am Handy mit zwei Fingern. Erst gekippt werden aus den Wolken räumliche Körper mit Ober- und Untergrenze.
- Zeit verschieben. Die Leiste unten deckt rund 48 Stunden ab. Die blaue Marke zeigt, wo das kurzfristige Modell endet und das größere übernimmt.
- Panorama betreten. Im Marker auf „Auf … zentrieren“ tippen. Die Kamera stellt sich auf den Gipfel, danach schaut man sich nur noch um — wie vor Ort.
Die Ebenen
| Gipfel | Beschriftet die Gipfel im Bild. Gold bedeutet: der Gipfel steht deutlich über einem Nebelmeer und die Sonne ist zumindest in der Dämmerung — die goldene Zeit. Blass bedeutet: in Wolken oder unter einer dichten Decke. Normal heißt frei. |
|---|---|
| Bergschatten | Wo das Gelände sich selbst die Sonne nimmt — zur gewählten Uhrzeit, nicht als pauschale Schummerung. |
| Wolkenschatten | Der Schatten, den die Modellwolken auf das Gelände werfen. |
| Wolken | Der Wolkengehalt als 3D-Volumen. Tiefe Decken sind dicht, hohe Schleier bleiben durchsichtig. |
| Regen | Fallende Tropfen dort, wo das Modell Niederschlag rechnet, in der Stärke der Rate. |
Das Gipfelfenster lesen
Rechts steht in Sätzen, was am gewählten Punkt los ist: ob er im Nebel steckt, knapp darüber steht oder frei ist, wie hoch die Obergrenze liegt und wie viele Meter darüber der Gipfel. Dazu kommt, wie sicher das ist — AlpenBlick vergleicht dafür die letzten Modellläufe miteinander. Widersprechen sie sich, steht das da.
- Farbstreifen je Stunde: über dem Nebelmeer, klare Sicht, wechselnd, in Wolken. Ein Balken darunter zeigt Regen und seine Stärke.
- Beste Zeit nennt das längste zusammenhängende Fenster über dem Nebelmeer, sonst das längste klare.
- Sonne oben in der Leiste: neben dem astronomischen Sonnenauf- und -untergang steht die effektive Zeit für den gewählten Punkt, also mit dem Berg davor.
Panoramamodus
- Ziehen oder Pfeiltasten links und rechts: umsehen.
- Mausrad, Pfeiltasten hoch und runter oder zwei Finger: die Brennweite ändern, wie beim Teleobjektiv.
- Einen Gipfelnamen anklicken: dorthin fliegen und von dort weiterschauen.
- Esc oder „Panorama verlassen“: zurück zur Karte, nach Norden ausgerichtet.
Himmel, Sonne und Mond
In gekippter Ansicht liegt die Tagesbahn der Sonne als orange Kurve über dem Horizont, mit Stundenpunkten. Grau daneben läuft die Bahn des Mondes, und die Mondscheibe zeigt die Phase mit der beleuchteten Seite dorthin, wo die Sonne wirklich steht.
Bild und Video exportieren
Über das Kamerasymbol — in der normalen Ansicht rechts in der Zeitleiste, im Panorama neben „Panorama verlassen“.
- PNG speichert die Ansicht mit Kopfzeile (Ort, Koordinaten, Blickrichtung, Zeit, Modell und Lauf), dem vollständigen Gipfelfenster und den Quellenangaben. Ohne Regler, Marker und Menüs.
- Video erzeugt ein Bild je voller Stunde, standardmäßig zwei Bilder pro Sekunde. Start und Ende wählst du selbst. Rechne mit einigen Sekunden je Stunde, weil jedes Bild seine Daten lädt.
Routen planen
Das Wanderschuh-Symbol öffnet den Routenplaner. Ein Klick in die Karte setzt den Start, der zweite das Ziel; jeder weitere Klick führt die Route über diesen Punkt. Ein Gipfelname setzt den Punkt genau auf den Gipfel. Punkte lassen sich ziehen, ein Rechtsklick entfernt sie.
- Höchstens begrenzt die Schwierigkeit nach SAC-Skala (T2 bis T6); bevorzugt werden einfache, markierte Wege.
- Tempo: die Gehzeit nach der Wandernorm (Strecke und Höhenmeter), mit deinem eigenen Tempo einstellbar.
- Das Höhenprofil zeigt Schwierigkeit und Wetter entlang der Gehzeit — ab der Uhrzeit der Zeitleiste: Sonne, Wolken- und Bergschatten, bewölkt, in der Wolke, über dem Nebel, Regen.
- Die Route steht im Link der Seite und lässt sich so teilen.
⚠ Die Route ist ein automatisch berechneter Vorschlag aus OpenStreetMap-Daten, ohne Gewähr. Wege können gesperrt, verschüttet oder nicht mehr begehbar sein; Schwierigkeit, Gehzeit und Wetter sind Richtwerte. Prüfe jede Route vor dem Start mit aktuellen Karten und Quellen (Hütten, Gemeinden, Wetter- und Lawinenlage) und deinem eigenen Können — die Entscheidung am Berg liegt bei dir. Mehr im Impressum.
Woher die Daten kommen
Grundlage sind die frei verfügbaren Modelle des Deutschen Wetterdienstes: ICON-D2-RUC für die nächsten Stunden, stündlich neu gerechnet, und danach ICON-D2 für den Rest der 48 Stunden. Gipfelnamen, Wege und die Karte „Alpin“ stammen von OpenStreetMap (über OpenFreeMap), das Gelände aus offenen amtlichen Höhendaten (Mapterhorn). Vorhersagen ohne Gewähr — für Touren gelten die amtlichen Berichte und Warnungen.
How to use AlpenBlick 3D (English)
AlpenBlick 3D puts the weather model's clouds where they actually are — as a volume above the real terrain. It answers what a weather icon cannot: will my summit stand above the fog tomorrow morning, when does the first light reach the ridge, and how far will I see?
- Pick a point by clicking the map. A named summit nearby lends its name and height.
- Tilt the map (right mouse button, or two fingers) to see the clouds in three dimensions.
- Move through time with the bottom slider, about 48 hours. The blue mark is where the short-range model hands over to the larger one.
- Enter panorama from the marker to stand on the summit and look around.
- Peak labels: gold means clearly above a fog sea with the sun up or in twilight, faint means in cloud or under a dense deck, normal means free.
- The summit window on the right explains the point in sentences, including how much the recent model runs agree with each other.
- Export a PNG, or a video with one frame per full hour at your own start and end time.
Route planner (boot icon): click start, goal and any points to route over; the profile shows SAC difficulty and the weather along the walking time. ⚠ Routes are automatic suggestions from OpenStreetMap data, without warranty — paths may be closed or no longer passable. Check every route against current maps and local sources, the weather and avalanche bulletins and your own ability before you set out.
Data: DWD ICON-D2-RUC and ICON-D2 (CC BY 4.0); peaks, trails and the Alpine map from OpenStreetMap (via OpenFreeMap), terrain from open national elevation data (Mapterhorn). Forecasts without warranty — always follow the official reports and warnings for tours.